Montag, April 19, 2021
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Die Universität von Las Palmas treibt Forschungs- und Technologiesektor auf den Kanarischen Inseln voran

Madrid (ots) – Die prestigeträchtige Universität von Las Palmas (ULPGC) führt den Wandel auf den Kanarischen Inseln weg vom Tourismus und hin zu Forschung und Technologie an. Die spanische Hochschule stellt sich der Tourismus-Krise mit Forschungsaktivitäten im Bereich der Windenergie – sowohl Onshore als auch Offshore – entgegen. Damit leistet die Hochschule ihren Beitrag zur Bekämpfung der Beschäftigungskrise – fast 70 Prozent der jungen Menschen auf der Inselgruppe sind arbeitslos. Die Idee: Eine grüne, nachhaltige Wirtschaft soll den neuen Herausforderungen gewachsen sein und neue Möglichkeiten schaffen.

Der Direktor der Universität von Las Palmas, Rafael Robaina, hat sich als akademischer Führer des neuen Veränderungsprozesses auf den Inseln etabliert und ist gegenüber den EU-Behörden für die korrekte Verwendung von EU-Hilfen verantwortlich. Die kanarische Hochschule hat in der Pandemie ihre Gelegenheit genutzt. Die Führung um Robaina wird mittlerweile auch außerhalb der Kanarischen Inseln als ein wichtiger und erfahrener Eckpfeiler für einen schnellen Paradigmenwechsel in der Wirtschaft wahrgenommen. Das ist wichtig, denn die Beamten, die die europäischen Hilfsmittel verwalten, weisen explizit darauf hin, dass es zum jetzigen Zeitpunkt leichtsinnig sei, das Tempo des Veränderungsprozesses mit unerfahrenen Teams zu ändern.

Laut der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) liegt die ULPGC bei der Anzahl von angemeldeten Patenten pro Hochschule über dem weltweiten Durchschnitt (17 Prozent). Der Frauenanteil des Personals der Stiftung des Wissenschafts- und Technologieparks ULPGC liegt bei 78 Prozent. Die ULPGC hat unter ihren Einrichtungen Zentren wie die Kanarische Ozeanplattform „Plataforma Oceánica Canaria“, die von Unternehmen wie Acciona, Vestas und dem chinesischen Staatsunternehmen Three Gorges (CTG), das größter Aktionär der portugiesischen EDP ist, genutzt wird.

Das spanische Stromunternehmen Iberdrola gab letzte Woche bekannt, dass es nach Gebieten für seinen ersten schwimmenden Offshore-Windpark sucht und dafür eine Milliarde Euro investieren möchte. Die Anlage könnte vor der Küste der Kanarischen Inseln gebaut werden.

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