Sonntag, Dezember 5, 2021
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Kryptos als Aufstiegsmöglichkeit: Die Aktivistin für Digitalwährungen zeigt, wie es geht

Als der Bitcoin seine Geburtsstunde erlebte, rechnete niemand damit, dass er 2021 zu den wertvollsten Anlagequellen der Welt gehört. Die Technologie, Trading, Verdienste – all das wird immer fortschrittlicher und schneller, sodass zum Handeln mittlerweile schon Trading-Roboter genutzt werden. Dies ist vor allem für Neueinsteiger ideal, denn sie können die Roboter zuerst einmal ausprobieren, wie der Bitcoin Era Test unschwer erkennen lässt. Das Trading mit Kryptos ist in jedem Fall enorm beliebt. Im Zeitalter der drohenden Inflation werden Schlupflöcher und Rettungsanker für die Menschen immer wichtiger. Dass Kryptos auch eine Aufstiegsmöglichkeit sein können, zeigt die argentinische Aktivistin Valeria Frias mit beeindruckenden Resultaten.

Mining im eigenen zu Hause – direkt in Buenos Aires

Nicht nur in Deutschland steigen Benzinpreise und Kosten für das tägliche Leben, immer weiter an. Auch in Argentinien ist die Wirtschaft in den letzten Monaten und Jahren stark betroffen. Die 52-jährige Valeria Frias, Mutter und vorsorgende Geschäftsfrau, ist seit zwei Jahren dabei, mit Kryptowährungen einen Rettungsanker für die drohende Wirtschaftskrise im Land zu schaffen.

Das Schürfen von Kryptowährungen, wozu die 52-Jährige im Keller ein Sammelsurium aus Computern in einem Mining Rig betreibt, betreibt sie nicht als Hobby, sondern aus Not. Die Hochleistungscomputer sind in Hochfrequenz damit beschäftigt, Rechenaufgaben zu lösen und digitale Währungen zu generieren. Ether ist es, worauf Valeria setzt.

Dass sie als Frau eine Rarität mit ihrer Erfahrung ist, weiß die Aktivistin und sieht darüber hinweg. Sie weiß, dass Kryptowährungen im Aufwind sind und dass die Finanzmärkte dieser Welt bedroht werden. Nachdem Valeria eine Trennung und die Abstufung ihres Jobs in Kurzarbeit hinter sich bringen musste, machte sie aus der Not eine Tugend und investierte in Hardware. Sie baute im Keller ihre eigene Schürfer-Station auf und kann mittlerweile von ihrem Einkommen leben.

Die Inflation als große Bedrohung

In Argentinien wird die Nachfrage nach digitalen Währungen immer lauter. Der Peso, so die derzeitige argentinische Landeswährung, verliert an Wert, bis zu 50 Prozent konnten innerhalb eines Jahres verzeichnet werden. Hoher Wertverlust, geringer Gehaltsausgleich – die Armut in Argentinien greift um sich. Die Kaufkraft lässt nach, die Investitionsbereitschaft in Kryptos steigt an. Wer den Kurs im letzten Jahr beobachten konnte weiß, dass Ether und Bitcoin sich auf einem aufsteigenden Ast befinden.

Spannende Wandlung in Buenos Aires: Mittlerweile werden digitale Währungen immer mehr zum Überlebensmittel und nicht zur kuriosen Form des Anlagengeschäfts. Ein argentinischer Immobilienmakler macht es vor und verkauft Wohnraum für Geld oder eben für Kryptos! In Bitcoin das Eigenheim bezahlen klang bei seiner Entwicklung noch wie ein Science-Fiction-Film. Heute ist es für viele Menschen eine Hilfe geworden.

Doch was bedeutet die Akzeptanz von Kryptowährungen für den Verkäufer? Immerhin ist nicht absehbar, wie sich der Kurs entwickeln wird, wenngleich es natürlich deutliche Tendenzen gibt. Auch Sebastian Celery spielt mit dem Risiko. Er verkauft Immobilien für Kunden, akzeptiert Bezahlungen in Bitcoins. Steigt der Kurs an, können große Gewinne erzielt werden.

Argentinien ermöglicht Tausch von Bitcoins in Echtgeld

Bitcoins sind nicht greifbar, sie existieren ausschließlich als digitale Währung. Doch auch das ist in Argentinien anders. Hier haben findige Geschäftsleute die Welt der Cuevas entdeckt. Diese Hinterzimmer dienen als Wechselstuben, in denen (illegal) Bitcoins in Echtgeld umgetauscht werden können. Für den Staat und die Banken bleibt das Nachsehen, denn Gewinne aus Bitcoins müssen weder versteuert werden, noch dem Finanzamt überhaupt gemeldet werden.

Valeria Frias, die 52-jährige Minerin kann von den argentinischen Subventionen aber dennoch profitieren. Durch die bewusst niedrig gehaltenen Strompreise im Land ist es ihr möglich, Hochleistungsrechner im Keller ihres Hauses zu betreiben, ohne dabei den Gewinn aufgrund inflationär gestiegener Strompreise zu schmälern.

Mehr Frauen in der Kryptoszene

Valeria versteht sich als Aktivistin und gehört in Argentinien zu den bekanntesten und erfolgreichsten Frauen in der Kryptoszene. 25.000 US-Dollar investierte die alleinerziehende Mutter und es gelang ihr innerhalb eines Jahres, die Investition auszugleichen. Das Mining hat dafür gesorgt, dass sie ein stabiles Zusatzeinkommen jeden Monat generiert und sie möchte es auch anderen Frauen ermöglichen, sich in der vermeintlichen Männerwelt durchsetzen zu können.

Valeria hat ihren Schritt nicht bereut, im Gegenteil. Für ihre Familie war die Entscheidung in die Investition ein Segen, denn ihre Kinder sind stolz auf ihre Mutter. Die, nach einer Scheidung und dem teilweisen Jobverlust, finanziell sehr gebeutelte Frau hat es geschafft, aus dem Nichts ein Einkommen zu generieren und sich dabei noch ein großflächiges Wissen über die Blockchain-Technologie und die Welt der Kryptowährungen anzueignen. Die finanzielle Sicherheit tut gut, denn die Finanzkrise Argentiniens ist noch nicht vorüber.

Wissen weitergeben und anderen helfen

Ihr Beispiel macht Schule, denn auch Valerias Familie ist mittlerweile dem Boom der Kryptowährungen aufgesessen. Nicht nur ihre Eltern, sondern auch ihre Schwester sind selbst unter die Miner gegangen und solange der Kryptokurs günstig ist, profitieren die Investoren davon. Experten gehen davon aus, dass Kryptomining in der Zukunft vor allem für krisengebeutelte Länder ein unverzichtbares Standbein werden wird. Schon heute wissen die Menschen in Argentinien teilweise nicht mehr, wie sie ihren Lebensunterhalt bestreiten sollen. Ein Grund mehr, warum es Valeria Frias so wichtig ist, ihr Wissen nicht nur für sich und die eigene Familie zu nutzen, sondern auch andere Opfer der Finanzkrise zu unterstützen, einen Aufstieg mit Kryptowährungen zu schaffen.