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Verbandstag der Sparda-Banken 2021 / Stabilität durch Gemeinschaft

Frankfurt am Main (ots) –

Auf dem heutigen Verbandstag der Sparda-Banken sind Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der genossenschaftlichen FinanzGruppe in Frankfurt zusammengekommen. Unter dem Motto „Stabilität durch Gemeinschaft“ sahen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur auf die Herausforderungen der letzten anderthalb Jahre unter dem Einfluss der Pandemie zurück. Unter Moderation des Chefredakteurs des ZDF heute-journal, Dr. Wulf Schmiese, richtete sich der Blick anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl auf die Frage, wie in Deutschland die richtigen Schlüsse und politischen Weichenstellungen für die Zukunft getroffen werden können, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

„Die Pandemie hat auf der einen Seite Grenzen aufgezeigt – sei es in der Digitalisierung, der Ausstattung der Schulen oder in der Debattenkultur. Auf der anderen Seite hat diese Prüfung auch Stärken offenbart, auf die in der Krise bis heute Verlass war: eine große Solidarität in weiten Teilen der Bevölkerung, Innovationskraft in der medizinischen Forschung und einer in Europa einzigartigen Resilienz der Wirtschaft. Es hat sich gezeigt: Dort, wo die Gemeinschaft zusammenhält, entsteht Stabilität“, so Florian RENTSCH, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Sparda-Banken.

Hauptredner und Ehrengast des Verbandstags, der Ministerpräsident Hessens, Volker Bouffier, betonte die gemeinsame Verantwortung für die Gestaltung der Zukunft des Landes in einer Krise, die mit keiner anderen vergleichbar ist. Ausgangspunkt für den Zusammenhalt der Gesellschaft ist für Bouffier das Vertrauen. Dies sei für die Politik wie auch die Genossenschaftsbanken eine „Grundwährung“, ohne die auch die kommenden Herausforderungen schwer zu bewältigen seien.

Im Anschluss weitete der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht Prof. Paul Kirchhof, die Perspektive auf die europäische Ebene und die wichtige Rolle der EZB für die Stabilität der Währung aus. „Sparen ist wertvoll und wertbildend“, betonte Kirchhof in seinem Plädoyer gegen die Zinspolitik der EZB. Man dürfe nicht zulassen, dass es zu einer gesellschaftlichen Spaltung an der Frage der Entwertung von Sparguthaben durch die dauerhaften Negativzinsen der EZB komme.

Jennifer Kettemann, Geschäftsführerin des Handball-Bundesligaclubs Rhein-Neckar-Löwen, berichtete über die schwierige Coronazeit aus Sicht eines erfolgreichen Sportvereins. „Es sind uns keine Fäden gerissen, aber Corona hat uns mitten ins Herz getroffen“, so Kettemann. Nur dank des Zusammenhalts und unermüdlichen Einsatzes von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Partnern und Fans konnte die wirtschaftlich sehr schwierige Situation bewältigt werden.

Über den Verband der Sparda-Banken

Der Verband der Sparda-Banken e.V. mit Sitz in Frankfurt am Main ist Prüfungsverband im Sinne des Genossenschaftsgesetzes. Als „Stabsstelle“ ist er außerdem das Sprachrohr der Gruppe nach außen. Neben der Prüfung der Verbandsmitglieder obliegen dem Verband ebenso die Beratung und Betreuung der rechtlich und wirtschaftlich eigenständigen Sparda-Banken in genossenschaftlichen, rechtlichen, steuerlichen, betriebswirtschaftlichen, organisatorischen und personellen Angelegenheiten. Darüber hinaus übernimmt er die Aufgaben der Interessenvertretung und fördert die politische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und finanzwirtschaftlichen Themen.

Über die Sparda-Gruppe

Die Gruppe der Sparda-Banken besteht aus elf wirtschaftlich und rechtlich selbständigen Sparda-Banken in Deutschland. Mit mehr als vier Millionen Kunden und dreieinhalb Millionen Mitgliedern gehören die Institute zu den bedeutendsten Retailbanken in Deutschland. Die Sparda-Banken sind genossenschaftliches Mitglied im Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) und Teil der Genossenschaftlichen FinanzGruppe.

Pressekontakt:

Katja Riedel
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Verband der Sparda-Banken e.V.
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